menschlich. führend. kompetent.
menschlich. führend. kompetent.

Wenn die Kinderseele leidet, helfen wir als vertrauensvoller und kompetenter Ansprechpartner aus der Krise.

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Forschungsabteilung

Herzlich willkommen!

Unsere Klinik forscht im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Wir sind an der Entwicklung von Therapieverfahren beteiligt, damit jungen Patienten stets die bestmögliche Behandlung zuteil werden kann.

Forschung in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Schwerpunkte unserer Forschung liegen in den Bereichen ADHS/ASS, familiärer Belastung durch körperliche und psychische Erkrankungen sowie Therapieunterstützung durch Online-Programme. Hierfür sind in unserer Klinik wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, die sich ausschließlich mit diesen wichtigen Fragestellungen beschäftigen.

Ansprechpartner

Univ.-Prof. Dr. med. Michael Siniatchkin

Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie; Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie


Tel: 0521 - 772 7 69 67

Tel: 0521 - 772 7 69 67

michael.siniatchkin@evkb.de

Dr. rer. nat. Julia Siemann

Leitung Forschungslabor


Tel: 05 21 - 772 7 69 61

Tel: 05 21 - 772 7 69 61

julia.siemann@evkb.de
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Yvonne Bode

Studienassistentin, Medizinisch-technische Assistentin für Funktionsdiagnostik


Tel: 0521 772-76962

Tel: 0521 772-76962

yvonne.bode@evkb.de
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Manuel Ghazalian

B. Sc. Psychologie; Wissenschaftlicher Mitarbeiter


Tel: 0521 772-76959

Tel: 0521 772-76959

manuel.ghazalian@evkb.de

Dr. rer. nat. Katharin Hermenau

Diplom-Psychologin


Tel: 0521 772-76963

Tel: 0521 772-76963

katharin.hermenau@evkb.de
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Fabienne Schlechter

M. Sc. Psychologie; Wissenschaftliche Mitarbeiterin


Tel: 0521 772-76960

Tel: 0521 772-76960

fabienne.schlechter@evkb.de

Dr. med. Anna Sotnikova

Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Oberärztin der psychiatrischen Institutsambulanz


anna.sotnikova@evkb.de

Dania Stolle

M. Sc. Psychologie; Wissenschaftliche Mitarbeiterin


Tel: 0521 772-76964

Tel: 0521 772-76964

dania.stolle@evkb.de

Isabel Wrachtrup Calzado

M. Sc. Psychologie; Wissenschaftliche Mitarbeiterin


Tel: 0521 772-76965

Tel: 0521 772-76965

isabel.wrachtrup-calzado@evkb.de

Sarah Wüllner

M.Sc. Psychologie; Wissenschaftliche Mitarbeiterin


Tel: 0521 772-76969

Tel: 0521 772-76969

sarah.wuellner@evkb.de

Forschungsprojekte

Children affected by rare disease and their families – network

Eine Erkrankung gilt als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen von ihr betroffen sind. Schätzungen zufolge leben in Deutschland etwa zwei Millionen Kinder und Jugendliche mit einer seltenen Erkrankung. Betroffene Familien sind häufig körperlich und psychisch belastet, denn die dauernde Pflege und Unterstützung des erkrankten Kindes kann sehr kräftezehrend sein.

Der Verbund CARE-FAM-NET möchte die bestehende Lücke an psychosozialer Versorgung von Familien mit betroffenen Kindern und Jugendlichen schließen. Dafür werden zwei neue Unterstützungsangebote an 18 Standorten in Deutschland angeboten und wissenschaftlich überprüft. Das Evangelische Klinikum Bethel in Bielefeld ist einer dieser Standorte.

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Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sowie Autismus-Spektrums-Störungen (ASD) sind häufig diagnostizierte chronische neuropsychiatrische Störungen bei Kindern und Jugendlichen, die traditionell psychotherapeutisch und/oder medikamentös behandelt werden. Das Bestreben nach einer alternativen Behandlungsmethode ist jedoch auf Grund vieler Faktoren groß. Zu diesen zählen u.a.: eine tägliche Medikamentengabe, mit der sich die Kinder und/oder deren Eltern unwohl fühlen, potentielle Nebenwirkungen, die die Lebensqualität zusätzlich beeinträchtigen sowie das Nichtansprechen auf die üblichen Behandlungsmethoden. Auch ein hoher Aufwand, den eine regelmäßige Psychotherapie mit sich bringt, versucht das Projekt STIPED durch eine neue Behandlungsmethode zu verringern: Bei der transkraniellen Gleichstromstimulation (tDCS) handelt es sich im Vergleich zur Tiefenhirnstimulation um eine nicht-invasive transkranielle Stimulation, die schwache elektrische Ströme mit einer Stärke von 1mA oder 2 mA verwendet. Die Stimulation erfolgt an der Kopfoberfläche und moduliert die kortikale neuronale Aktivität, indem sie die Membranerregbarkeit beeinflusst.. Als generelles Ziel hat sich das Projekt STIPED gesetzt, die Durchführbarkeit sowie die (therapeutische) Wirkung der tDCS zu untersuchen.

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Zahlreiche Studien legen nahe, dass Patienten mit ADHS und ASS defizitäre Aufmerksamkeitsleistungen aufweisen. Während gesunde Erwachsene bspw. nach einem Fehler ihr Verhalten an die Situation anpassen, geschieht dies nicht konsistent bei Patienten mit ADHS oder ASS. Diese Abweichung spiegelt sich auch in elektrophysiologischen Maßen wider. Sogenannte Biomarker können in diesem Zusammenhang als Bindeglied zwischen den objektiv messbaren biologischen Prozessen und den subjektiv beschriebenen Symptomen dienen. Sie zu charakterisieren ist ein wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Ausrichtung in der neurowissenschaftlichen Erforschung psychiatrischer Erkrankungen.

Ziel des Projektes ist zunächst die Charakterisierung dieser Unterschiede zwischen Gesunden und Patienten, um ebensolche Biomarker zu identifizieren. Dieses Projekt leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung von ADHS/ASS und damit zur Möglichkeit der Frühintervention bei Risikogruppen.

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Wenn Eltern psychisch erkranken, hat das Auswirkungen auf die gesamte Familie. Auch die Kinder befinden sich dadurch häufig in einer belastenden Lebenssituation. Für betroffene Familien bieten wir verschiedene Unterstützungsangebote an. In der Studie möchten wir die Wirksamkeit der verschiedenen Angebote untersuchen. Dafür vergleichen wir die Unterstützungsangebote mit der Regelversorgung. Regelversorgung bedeutet die Unterstützung, die Familien üblicherweise im Gesundheitssystem bekommen. Wir untersuchen, wie sich bei den Familien die psychische Gesundheit, Lebensqualität, Stress-Bewältigung, soziale Beziehungen und soziale Unterstützung durch die Unterstützungsangebote verändern.

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Entwicklung einer therapieunterstützenden, transdiagnostischen App

Wir möchten Jugendliche in ihrer stationären Therapie unterstützen. Dafür entwickeln wir eine App: „RADIUS: FLEX – Mein Weg zum Ziel“. Diese App wird therapieunterstützend eingesetzt. Das bedeutet: Die App wird zusätzlich zu den stationären Therapieangeboten der Station eingesetzt und begleitet die Psychotherapie. Außerdem ist die App transdiagnostisch. Das bedeutet: Die App kann für alle psychischen Erkrankungen und Probleme genutzt werden. Bisher gab es noch keine App, die für die Therapie in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie eingesetzt werden konnte. Deshalb möchten wir nun überprüfen, ob eine therapieunterstützende, transdiagnostische App die stationäre Therapie für Jugendliche verbessern kann.

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Veröffentlichungen

2020

Astolfi, L., Toppi, J., Ciaramidaro, A., Vogel, P., Freitag, C. M., & Siniatchkin, M. (2020). Raising the bar: Can dual scanning improve our understanding of joint action? NeuroImage, 216, 116813. https://doi.org/10.1016/j.neuroimage.2020.116813

Goessmann, K., Ssenyonga, J., Nkuba, M., Hermenau, K., Hecker, T. (2020). Characterizing the prevalence and contributing factors of sexual violence: A representative cross-sectional study among school-going adolescents  in two East African countries. Child Abuse & Neglect 109:104711. doi:10.1016/j.chiabu.2020.104711.

Hamid, L., Habboush, N., Stern, P., Japaridze, N., Aydin, Ü., Wolters, C. H., Claussen, J. C., Heute, U., Stephani, U., Galka, A., & Siniatchkin, M. (2020). Source imaging of deep-brain activity using the regional spatiotemporal Kalman  filter. Computer Methods and Programs in Biomedicine, 105830. https://doi.org/10.1016/j.cmpb.2020.105830

Kaltenbach, E., Hermenau, K., Schauer, M., Dohrmann, K., Elbert, T., & Schalinski, I. (2020). Trajectories of posttraumatic stress during and after Narrative Exposure Therapy (NET) in refugees. BMC Psychiatry 20:312. doi:10.1186/s12888-020-02720-y

Masath, B. M., Hermenau, K., Nkuba, M., & Hecker T. (2020). Reducing violent discipline by teachers using Interaction Competencies with Children for Teachers (ICC-T): study protocol for a matched cluster randomized controlled trial in Tanzanian public primary schools. Trials 21, 4. doi:10.1186/s13063-019-3828-z

Moliadze, V., Brodski-Guerniero, A., Schuetz, M., Siemann, J., Lyzhko, E., Schlitt, S., Kitzerow, J., Langer, A., Kaiser, J., Naumer, M. J., Wibral, M., Chan, J., Freitag, C. M., & Siniatchkin, M. (2020). Significance of Beta-Band Oscillations in Autism Spectrum Disorders During Motor  Response Inhibition Tasks: A MEG Study. Brain Topography, 33(3), 355–374. https://doi.org/10.1007/s10548-020-00765-6

Salvador R, Biagi MC, Puonti O, Splittgerber M et al., 2020 Merkt J, Siniatchkin M, Petermann F 2020

Seethaler, B., Basrai, M., Vetter, W., Lehnert, K., Engel, C., Siniatchkin, M., Halle, M., Kiechle, M., & Bischoff, S. C. (2020). Fatty acid profiles in erythrocyte membranes following the Mediterranean diet - data  from a multicenter lifestyle intervention study in women with hereditary breast cancer (LIBRE). Clinical Nutrition (Edinburgh, Scotland), 39(8), 2389–2398. https://doi.org/10.1016/j.clnu.2019.10.033

Splittgerber, M., Japaridze, N., Sierawska, A., Gimenez, S., Nowak, R., Siniatchkin, M., & Moliadze, V. (2020). First generalized tonic clonic seizure in the context of pediatric tDCS - A case  report. In Neurophysiologie clinique = Clinical neurophysiology (Vol. 50, Issue 1, pp. 69–72). https://doi.org/10.1016/j.neucli.2019.11.002

Splittgerber, M., Salvador, R., Brauer, H., Breitling-Ziegler, C., Prehn-Kristensen, A., Krauel, K., Nowak, R., Ruffini, G., Moliadze, V., & Siniatchkin, M. (2020). Individual Baseline Performance and Electrode Montage Impact on the Effects of  Anodal tDCS Over the Left Dorsolateral Prefrontal Cortex. Frontiers in Human Neuroscience, 14, 349. https://doi.org/10.3389/fnhum.2020.00349

 

2019

Friedrich, R.-M., Zabel, S., Galka, A., Lukat, N., Wagner, J.-M., Kirchhof, C., Quandt, E., McCord, J., Selhuber-Unkel, C., Siniatchkin, M., & Faupel, F. (2019). Magnetic particle mapping using magnetoelectric sensors as an imaging modality. Scientific Reports, 9(1), 2086. https://doi.org/10.1038/s41598-018-38451-0

Kortuem, V., Kadish, N. E., Siniatchkin, M., & Moliadze, V. (2019). Efficacy of tRNS and 140 Hz tACS on motor cortex excitability seemingly dependent on  sensitivity to sham stimulation. Experimental Brain Research, 237(11), 2885–2895. https://doi.org/10.1007/s00221-019-05640-w

Moliadze, V., Sierau, L., Lyzhko, E., Stenner, T., Werchowski, M., Siniatchkin, M., & Hartwigsen, G. (2019). After-effects of 10 Hz tACS over the prefrontal cortex on phonological word  decisions. Brain Stimulation, 12(6), 1464–1474. https://doi.org/10.1016/j.brs.2019.06.021

Moontaha, S., Galka, A., Siniatchkin, M., Scharlach, S., von Spiczak, S., Stephani, U., May, T., & Meurer, T. (2019). SVD Square-root Iterated Extended Kalman Filter for Modeling of Epileptic Seizure  Count Time Series with External Inputs. Annual International Conference of the IEEE Engineering in Medicine and Biology  Society. IEEE Engineering in Medicine and Biology Society. Annual International Conference, 2019, 616–619. https://doi.org/10.1109/EMBC.2019.8857159

Muthuraman, M., Moliadze, V., Boecher, L., Siemann, J., Freitag, C. M., Groppa, S., & Siniatchkin, M. (2019). Multimodal alterations of directed connectivity profiles in patients with  attention-deficit/hyperactivity disorders. Scientific Reports, 9(1), 20028. https://doi.org/10.1038/s41598-019-56398-8

Nkuba, M., Hermenau, K., & Hecker, T. (2019). The association of maltreatment and socially deviant behavior – Findings from a national study with adolescent students and their parents. Mental Health & Prevention, https://doi.org/10.1016/j.mhp.2019.01.003

Park, J., Catani, C., Hermenau, K., & Elbert, T. (2019). Exposure to family and organized violence and associated mental health in north Korean refugee youth compared to south Korean youth. Conflict and Health, 13: 46.

Sierawska, A., Prehn-Kristensen, A., Moliadze, V., Krauel, K., Nowak, R., Freitag, C. M., Siniatchkin, M., & Buyx, A. (2019). Unmet Needs in Children With Attention Deficit Hyperactivity Disorder-Can  Transcranial Direct Current Stimulation Fill the Gap? Promises and Ethical Challenges. Frontiers in Psychiatry, 10, 334. https://doi.org/10.3389/fpsyt.2019.00334

Siniatchkin, M., & Van Bogaert, P. (2019). Pathophysiology of encephalopathy related to continuous spike and waves during  sleep: the contribution of neuroimaging. Epileptic Disorders : International Epilepsy Journal with Videotape, 21(S1), 48–53. https://doi.org/10.1684/epd.2019.1057

Ssenyonga, J., Hermenau, K., Nkuba, M., & Hecker, T. (2019). Stress and positive attitudes towards violent discipline are associated with school violence by Ugandan teachers. Child Abuse & Neglect, 93, 15-26. https://doi.org/10.1016/j.chiabu.2019.04.012

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FOCUS

Im größten Krankenhausvergleich des FOCUS zählt das Evangelische Klinikum Bethel zu den besten Krankenhäusern bundesweit und belegt Platz 5 der besten Kliniken in Nordrhein-Westfalen.

Stern

Das Wochenmagazin Stern führt das EvKB im Johannesstift in der Liste der besten Krankenhäuser Deutschlands. In der Ausgabe 25/2020 erreicht der EvKB-Standort in Bielefeld-Schildesche Platz 73 von insgesamt 1.450 bewerteten Krankenhäusern.

https://www.stern.de/

Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Gold

Mit dem Gold-Zertifikat für die Jahre 2020 und 2021 hat das Evangelische Klinikum Bethel die höchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

https://www.aktion-sauberehaende.de/ash/ash/ _blank

Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

http://www.aps-ev.de/

Verstetigung Hygiene

Das Evangelische Klinikum Bethel wurde mit dem Siegel "Qualität und Transparenz" durch die Interreg Deutschland Nederland ausgezeichnet.

https://www.deutschland-nederland.eu/ _blank